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	Kommentarer til: Den gotiske Udfordring	</title>
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	<description>Sønderjyderne og Den store krig 1914 - 1918</description>
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		Af: Preben T. Clausen		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Preben T. Clausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 08:23:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Flensburg d. 16.9.14

Liebe Frau u. Kinder!
Ihr werdet Euch wundern
schon wieder Einen Brief
von mir zu erhalten.
Es hat aber seinen be-
sonderen Grund. Nämlich
am Freitag morgen um
6 Uhr reisen wir ab
von hier, vorläufig 
nur nach Altona. Da
soll ein ganzes Regi-
ment Landwehr zu-
sammen gezogen
werden. Und dann
geht’s nach Belgien.

Liebe Auguste. Jetzt habe
ich eine dringende Bitte
an Dich: Sorge Du so gut
wie Du es kannst für
unsere Kinder. Ich kann
jetzt nicht mehr helfen
und darum erziehe
sie so, daß Du auf
Deinen alten Tage Deine
Freude davon hast. Und
wenn ich wieder komme,
daß noch alles beim
alten ist. Und jetzt noch 
eins:Weine nicht, und
laß Dir garnichts merken
anderen Leuten gegen-
über. Behandle auch
die Kinder gut und
erinnere die Kleinen

immer wieder an das
was ich Ihnen beim
Abschied gesagt habe. Jetzt
zum Schluß die herz-
lichsten Grüße an
Euch allen, Euer, Euch
allen innigstliebender
Mann u. Vater.
Fr. Seelk]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Flensburg d. 16.9.14</p>
<p>Liebe Frau u. Kinder!<br />
Ihr werdet Euch wundern<br />
schon wieder Einen Brief<br />
von mir zu erhalten.<br />
Es hat aber seinen be-<br />
sonderen Grund. Nämlich<br />
am Freitag morgen um<br />
6 Uhr reisen wir ab<br />
von hier, vorläufig<br />
nur nach Altona. Da<br />
soll ein ganzes Regi-<br />
ment Landwehr zu-<br />
sammen gezogen<br />
werden. Und dann<br />
geht’s nach Belgien.</p>
<p>Liebe Auguste. Jetzt habe<br />
ich eine dringende Bitte<br />
an Dich: Sorge Du so gut<br />
wie Du es kannst für<br />
unsere Kinder. Ich kann<br />
jetzt nicht mehr helfen<br />
und darum erziehe<br />
sie so, daß Du auf<br />
Deinen alten Tage Deine<br />
Freude davon hast. Und<br />
wenn ich wieder komme,<br />
daß noch alles beim<br />
alten ist. Und jetzt noch<br />
eins:Weine nicht, und<br />
laß Dir garnichts merken<br />
anderen Leuten gegen-<br />
über. Behandle auch<br />
die Kinder gut und<br />
erinnere die Kleinen</p>
<p>immer wieder an das<br />
was ich Ihnen beim<br />
Abschied gesagt habe. Jetzt<br />
zum Schluß die herz-<br />
lichsten Grüße an<br />
Euch allen, Euer, Euch<br />
allen innigstliebender<br />
Mann u. Vater.<br />
Fr. Seelk</p>
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