7.december 1917 – Milert Schulz: “Gott gebe dass es bald zum ersehnten Frieden kommen möge”

Milert Schulz arbejdede i Løgumkloster, da han blev indkaldt omkring årsskiftet 1915/16. Det meste af 1916 tilbragte han i garnison i Ostpreussen, men i november blev han sendt til Makedonien.

Den 7.12.17.

Meine lb. Eltern u. Geschw.!

Für dass gestern erhaltene Paket mit Butter und Kuchen sage ich Euch meinen besten Dank. Selbiges kam grade zur rechten Zeit, da ich mit der an der Butter schon auf der neige war. Der Kuchen hat mir sehr gut bekommen trotzdem es an Zucker und sonstiges mangelt. Aber das macht auch weiter nichts, hauptsache ich habe Kuchen.

Hoffentlich kommt da bald wieder eins mit Kuchen, denn das ist immer eine ganz schöne Abwechselung. Auch habe ich Mutters. Olgas u. Tonnes sowie Ellas Zeilen vom 29/11. dankend erhalten. Wie bei Euch zu Hause so ist auch bei mir noch alles beim alten. Bin jetzt so ziemlich wieder hergestellt mit meinem Magen. Wir liegen immer noch in Ruhe und weder wohl hier auch nicht mehr in Stellung gehen. Wie ich gehört habe soll es am 12 oder 13 von hier losgehen, aber das ist noch unbestimmt. Eher wir denn nach dort hinkommen vergeht auch noch einen Monat und wir sowie Ihr zu Hause hoffen doch dass in diesem oder nächsten Monat etwas entscheidendes kommt. In dieser Zeit hofft ja alles doch auf Frieden unddich kann doch nicht wissen ob es nicht bald zum Frieden kommen sollte. Aber wir müssen ja geduldig abwarten. Hier an der Front ist auch nicht viel los. Jetzt in diesen Tagen wo es so friert fällt fast kein Schuss. Gott gebe dass es bald zum ersehnten Frieden kommen möge.

Gestern hatte ich auch einen Brief von Cousine Thilde von Onkel Sören aus Hadersleben, sie schrieb dass Pappa dort gewesen war. Du schreibst es ja auch iebe Mutter. Ja es ist nicht leicht für die armen Leute wo Armut u. Krankheit zu Hause ist. Der Herr helfe sie in ihrer Not.

Sonst wäre da ja weiter nichts für diesmal. Wie kommst du mit dem Pabrika zurecht liebe Mutter? Sei denn für diesmal recht herzl. gegrüsst und geküsst von mir Euer Sohn und Bruder

Milert.  

Skriv et svar

Din e-mailadresse vil ikke blive publiceret. Krævede felter er markeret med *