27.november 1917 – Milert Schulz: ”Wir liegen ja immer noch in Ruhe”

Milert Schulz arbejdede i Løgumkloster, da han blev indkaldt omkring årsskiftet 1915/16. Det meste af 1916 tilbragte han i garnison i Ostpreussen, men i november blev han sendt til Makedonien.

Den 27.11.17.

Meine lieben Eltern u. Geschwister!

Besten Dank für Vaters Karte vom 19. Sowie deinen Brief vom 20 liebe Mutter. Sehe gleich zu Anfang das Briefes dass du mir ein Paket mit Kuchen abgeschickt hast. Nun warte ich ja darauf mit Freuden. Hier ist noch alles heim alten. Ich bin Gott sei dank soweit gesund munter. Sehe aus deinem Schreiben das zu Hause im lieben Heim dasselbe der Fall ist. Nein liebe Mutter mit meinen Magen habe ich noch nicht krank gemeldet. Es wird auch nur wenig Zweck haben, da man doch bloss ein paar Tage Schonung bekommt und am liebsten möchte ich auch hier bei der Komp. bleiben. Denn wenn man ins Laz. kommt wird man zum Ersatz Truppenteil nach Arys geschickt wenn man wieswe gesund ist. Und von dort geht es denn wieder gleich ins Feld und denn noch womöglich nach Frankreich. dann will ich doch lieber hier bleiben. Heute bin ich beim Zahnarzt gewesen.

Ich wollte den Zahn eigentlich rausziehen lassen aber der Arzt meinte er wäre noch zu schade und hat er mir ihn blombiert. Am 1. Dez. muss ich wieder hin zum 2ten mal bohren. Hoffentlich wird ér mir nicht so sehr schmerzen mehr. Das dicke Kinn ist auch bald wieder verschwunden.

Wir liegen ja immer noch in Ruhe. Am 4 Dez. geht es ja wieder in Stellung, ich glaube ich habe es Euch schon letztes Mal geschrieben. Das Wetter ist auch ziemlich milde jetzt. In dieser Zeit ist die Verpflegung auch ziemlich gut. Wir bekommen schon seid langer Zeit jeden 2.ten Tag 125 Gram Butter. Ist ganz gut nicht wahr. Bloss der nötige Belag fehlt. Aber hoffentlich hast du wieder ein Paketchen mit der schönen Wurst abgeschickt liebe Mutter, denn die schmeckt doch zu schön. Aber Kuchen ist mir auch sehr lieb. Ja meine Lieben man möchte ja gerne so manches haben, aber ich bin immer zufrieden mit dem was ich bekomme. Sonst wäre ja weiter nichts neues zu erzählen. Sei denn für diesmal recht herzl. Gegrüsst und geküsst vn mir Euer Sohn und Bruder

Milert.

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