16. december 1917 – Milert Schulz: “An der Front auch alles ruhig”

Milert Schulz arbejdede i Løgumkloster, da han blev indkaldt omkring årsskiftet 1915/16. Det meste af 1916 tilbragte han i garnison i Ostpreussen, men i november blev han sendt til Makedonien.

Den 16.12.17.

Meine Lieben!

Gestern Abend 2 Pakete mit Freuden Dankend erhalten. Eins war mit Pfefferkuchen u. Keks u. das Andere mit Butter u. Wurst u. ein grosser Kecks. Habe mich auch auch schon lange auf den Kuchen u. die Wurst gefreut. Habe schon die Hälfte davon aufgegessen. Ja solange man noch sowas zu essen hat leidet man ja keine Not. Dem Herrn sei dank für alles Gute und dass wir noch kein Hunger leiden brauchen. Unsere Verpflegung hier draussen ist ja auch och immer recht gut. Aber so wie zu Hause ist es ja natürlich nicht.

Wie ich Euch ja schon geschrieben habe liegen wir immernoch in Stellung. Wir können aber unsern Apparat nicht aufbauen da es hier verboten ist zu Telephonieren, weil der Franzman Ablausch Apparate aufgebaut hat und so kann er alles hören was wir sprechen. Selbstredend haben wir auch solche Apparate Also liegen wir hier und tun wir garnichts. Man weis beinahe nicht wie man den Tag vertreiben soll. Wie schön hätte man solche Zeit zu Hause verbringen können. Wie Ihr Euch wohl denken könnt ärgert einem das natürlich. Aber das hilft ja doch nichts. Sonst ist ja noch alles wohl hier. An der Front auch alles ruhig.

Heute kam das Telegramm hierher dass mit Russland einen weiteren 28 tägigen Waffenstillstand beschlossen wurde. Hoffentlich kommt denn auch bald der langersehnte Friede worauf alles gespannt ist. Gott gebe es dass es doch bald endlich mal Schluss wird. Sonst wüsste ich für Diesmal nichts mehr.

Wünsche Euch nun alle ein recht fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest nebst vielen herzl. Grüssen von mir Euer Sohn u. Bruder

Milert.

(Breve i privateje)

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